Halle (Saale), 16. April 2018. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) begrüßt, dass der Planfeststellungsbescheid für die A 143 Westumfahrung Halle (Saale) heute veröffentlicht worden ist. Die IHK dringt auf einen raschen Baubeginn. „Seit mehr als zehn Jahren werden die letzten noch fehlenden zwölf Kilometer geplant, um einen möglichst umfassenden Natur-, Umwelt- und Lärmschutz zu gewährleisten“, erklärt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Reinhard Schröter, „das muss reichen.“ Die so verlorene Zeit ebenso wie die gestiegenen Kosten verärgerten Wirtschaft und viele Bürger gleichermaßen. Schröter weiter: „Die heimische Unternehmerschaft fordert vehement: nun endlich Tempo machen und die letzten noch fehlenden zwölf Kilometer Autobahn fertig bauen!“

Nach Einschätzung der IHK ist die A 143 ein wichtiger Standortfaktor für die weiter wachsende mitteldeutsche Logistikregion ebenso wie für die Verkehrsströme zu den Nord- und Ostseehäfen. Nicht zuletzt würde die fertige Westumfahrung dazu führen, dass sich weniger LKW und Autos durch die Stadt Halle (Saale) quälen müssten. Damit würde dann nicht nur der Wirtschafts- sondern auch der Individualverkehr Zeit, Sprit und damit Geld sparen, betont Schröter. „Auch die Hallenser könnten aufatmen: weniger Stickoxide, Feinstaub, Lärm und Stress.“ Sein Fazit: Die A 143 fertigzustellen liege im Interesse aller Menschen und Unternehmen, die unsere Region voranbringen wollten.