Samstag, 27. Oktober 2018, 15.00 Uhr In diesem Jahr jährt sich der Prager Fenstersturz zum 400. Male. Ein Grund, sich einmal aus ganz persönlicher Warte diesem Ereignis und vor allem dem folgenden „Großen Krieg“, der dreißig Jahre Deutschland verwüsten sollte, zu widmen. Der Literaturnachmittag am Samstag, den 27. Oktober, um 15.00 Uhr wird sich dieser Aufgabe stellen.

Historischer Hintergrund Bekanntlich fand der Fenstersturz – übrigens die ganz normale Art, jemanden zu bestrafen: man warf ihn aus dem Fenster! – in der Prager Burg, dem Hradschin statt. Am 23. Mai 161 8
zogen rund 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Matthias von Thurn auf die Prager Burg und warfen nach einem improvisierten Schauprozess die königlichen Statthalter Graf von Martinitz, Wilhelm Slavata von Chlum und den Kanzleisekretär Philipp Fabricius aus dem Fenster der Hofkanzlei. Die drei fielen 17 m tief in den Burggraben! Doch alle überlebten mit nur sehr kleinen Blessuren! Daraus entbrannte ein dreißig Jahre währender Krieg, in dem es wie immer um Machtfragen ging, alles andere war nur vorgeschoben.

Die Protagonisten des 16. Literaturnachmittags
„Lieber Mensch, höre doch!“16. Literaturnachmittag in der Stadtbibliothek „Martin Luther“Samstag, 27. Oktober 2018, 15.00 Uhr In diesem Jahr jährt sich der Prager Fenstersturz zum 400. Male. Ein Grund, sich einmal aus ganz persönlicher Warte diesem Ereignis und vor allem dem folgenden „Großen Krieg“, der dreißig Jahre Deutschland verwüsten sollte, zu widmen. Der Literaturnachmittag am Samstag, den 27. Oktober, um 15.00 Uhr wird sich dieser Aufgabe stellen.Historischer Hintergrund Bekanntlich fand der Fenstersturz – übrigens die ganz normale Art, jemanden zu bestrafen: man warf ihn aus dem Fenster! – in der Prager Burg, dem Hradschin statt. Am 23. Mai 161 8zogen rund 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Matthias von Thurn auf die Prager Burg und warfen nach einem improvisierten Schauprozess die königlichen Statthalter Graf von Martinitz, Wilhelm Slavata von Chlum und denKanzleisekretär Philipp Fabricius aus dem Fenster der Hofkanzlei. Die drei fielen 17 m tief in den Burggraben! Doch alle überlebten mit nur sehr kleinen Blessuren! Daraus entbrannte ein dreißig Jahre währender Krieg, in dem es wie immer um Machtfragen ging, alles andere war nur vorgeschoben.Die Protagonisten des 16. LiteraturnachmittagsDiesem „Großen Krieg“ möchten sich Detlef Deye, Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins für Zeitz und Umgebung e.V., sowie Friederike Böcher, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz, aus ganz persönlicher Sicht annehmen. Sie werden aus Tagebucheintragungen und überlieferten persönlichen Erinnerungen diese grausame Zeit beleuchten. Zu erfahren, welche Wege die Landsknechte, Soldaten und der mitziehende Tross in welcher Zeit zurücklegten, ist kaum zu fassen. Welches Leid und Elend die Bürgerund Bauern erleben und erdulden mussten, ist schwer vorstellbar.rammMusikalisch umrahmt wird die Lesung – und das ist mittlerweile eine schöne Tradition zumLiteraturnachmittag – von „Musik & Schnaps“. Sie warten mit der passenden Musik auf:Eine musikalische Schlacht wird zu hören sein, genauso wie ein Stück auf die armen undverwundeten Soldaten oder andere Kompositionen der Zeit. Natürlich darf die Bitte umFrieden nicht fehlen – unser größter Wunsch, damals wie heute!Der Literarische Arbeitskreis sorgt in der Pause für eine kleine Stärkung mit Kaffee undKuchen.Eintritt und KartenvorverkaufDer Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek,Michaeliskirchhof 8. Weitere Infos unter: 03441 / 212176.en sich Detlef Deye, Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins für Zeitz und Umgebung e.V., sowie Friederike Böcher, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz, aus ganz persönlicher Sicht annehmen. Sie werden aus Tagebucheintragungen und überlieferten persönlichen Erinnerungen diese grausame Zeit beleuchten. Zu erfahren, welche Wege die Landsknechte, Soldaten und der mitziehende Tross in welcher Zeit zurücklegten, ist kaum zu fassen. Welches Leid und Elend die Bürger und Bauern erleben und erdulden mussten, ist schwer vorstellbar.

Das Rahmenprogramm Musikalisch umrahmt wird die Lesung – und das ist mittlerweile eine schöne Tradition zum Literaturnachmittag – von „Musik & Schnaps“. Sie warten mit der passenden Musik auf: Eine musikalische Schlacht wird zu hören sein, genauso wie ein Stück auf die armen und verwundeten Soldaten oder andere Kompositionen der Zeit. Natürlich darf die Bitte um Frieden nicht fehlen – unser größter Wunsch, damals wie heute!

Der Literarische Arbeitskreis sorgt in der Pause für eine kleine Stärkung mit Kaffee und Kuchen.

Eintritt und Kartenvorverkauf
Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek,Michaeliskirchhof 8. Weitere Infos unter: 03441 / 212176.

 

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