Erben: An der Weißen Elster wird sich in den nächsten Monaten viel in Sachen Gewässerunterhaltung tun

Am heutigen Donnerstagvormittag trafen sich Verbandsgemeindebürgermeister Uwe Kraneis und der Wetterzeuber Bürgermeister Frank Jacob mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben zu einer Sondergewässerschau mit dem Di-rektor des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Burk-hard Henning an der Weißen Elster in Wetterzeube. Zudem nahm Dirk Lawrenz, Vorsitzender der Bürgerinitiative Flut 2013 an den Beratungen vor Ort teil.

Die Begehung war auf Initiative von Rüdiger Erben zustande gekommen, nachdem sich bei dem Hochwasser im Frühjahr 2018 eine Reihe von Rückständen bei der Ge-wässerunterhaltung an der Weißen Elster gezeigt hatten.

Die Maßnahmen, die für die nächsten Monate vom LHW zugesagt wurden, sind um-fangreich. Sowohl unterhalb des Wehrs in Haynsburg als auch unterhalb des Wehres in Wetterzeube wird Bewuchs von den sog. Hägern beseitigt, teilweise werden diese auch weggebaggert. Zudem wird zahlreiches Totholz aus dem Flussbett entfernt, ab-gängige Bäume an den Ufern sollen beseitigt werden.

Einbezogen wird auch der Be-reich oberhalb des Wehres in Wetterzeube bis zur Landesgrenze an Thüringen.

Erben: „Im Hochwasserfall muss der Durchfluss in der Weißen Elster gesichert sein, damit das Wasser zügig abfließen kann und es möglich nicht zu Überflutungen kommt. Seit dem Hochwasser 2013 haben sich zahlreiche Hindernisse in der Weißen Elster angesammelt, die den Abfluss der Wassermassen behindern. Zahlreiches Totholz droht im Hochwasserfall die Wehre zu blockieren oder sich an Brücken zu sammeln. Das muss jetzt zügig beseitigt werden, damit es im Hochwasserfall nicht zu Problemen kommt. Ich baue darauf, dass die zugesagten Maßnahmen in den nächsten Monaten vom LHW umgesetzt werden.“