Aktuelles aus dem Burgenlandkreis

Glyphosat-Verbot in Weißenfel

Kein Glyphosat auf städtischen Grundstücken

In Weißenfels ist der Einsatz des Wirkstoffes Glyphosat auf allen Flächen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, verboten. Die Stadt Weißenfels fordert alle Pächter und sonstigen Nutzer von städtischen Grundstücken auf, den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln zu unterlassen. Von dem Verbot betroffen sind alle Wiesen, Wälder und landwirtschaftlich genutzten Grundstücke im Eigentum der Stadt Weißenfels, alle verpachteten Kleingärten und Garagenanlagen, alle Grabstätten auf städtischen Friedhöfen sowie alle Flächen, auf denen Anlieger ihrer Straßenreinigungspflicht nachkommen.

Die Stadt Weißenfels verzichtet aufgrund der Anwendungsbestimmungen (Sperrzeiten, Verhinderung Abfluss in Kanalisation) bereits seit 2016 auf die Verwendung von Herbiziden mit Glyphosat auf öffentlichen Flächen. Private Unternehmen, die Aufträge von der Stadt Weißenfels zur Pflege von Grünflächen erhalten, werden vertraglich zu einem Glyphosat-Verzicht verpflichtet. Die Stadt nutzt gegenwärtig vor allem mechanische Reinigungsmethoden und beseitigt Unkraut zum Beispiel mit einem Drahtbesen. In Einzelfällen ist auch Handarbeit erforderlich.

Die Stadt Weißenfels verpachtet Land mit einer Gesamtfläche von etwa 560 Hektar. Pächter sind größtenteils landwirtschaftliche Betriebe und Privatpersonen. Auch der Regionalverband der Gartenfreunde e.V. hat Land gepachtet

Der Weißenfelser Stadtrat hatte im Juni 2018 ein Glyphosat-Verbot auf städtischen Grundstücken beschlossen. Einen entsprechenden Antrag hatte die Fraktion Bündnis für Gerechtigkeit/ GRÜNE eingebracht.

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