Kultur

Stadt Altenburg

Die Stadtbibliothek Altenburg lädt ein
Lesenachmittage fürKinder ab drei Jahren
 
Die Stadtbibliothek hat wieder einige besondere Angebote für Kinder. Das Interesse an Büchern und dem Lesen soll damit gefördert werden.
Die nächsten Angebote für Bücherzwerge:
 
Mitmachgeschichten (3-5 Jahre);
Donnerstag, 6.12.2018, 16.00 Uhr
Weihnachtsgeschichten (3-5 Jahre):
Donnerstag, 6.12.2018, 16.45 Uhr
Weihnachtsgeschichten (6-8 Jahre).
Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek und des Familienzentrums freuen sich auf interessierte Kinder. Eine kurze Voranmeldung ist wünschenswert, Telefon: (03447) 315058.
 

Stadt Weißenfels

Doppeltes Lottchen im Seniorenheim

Bücherfreunde sind am 21. November zum Weißenfelser Lese- und Erzählcafé eingeladen

Wenn sich zwei Schwestern heimlich einen Platz im Seniorenheim teilen, ist eine spannende und unterhaltende Geschichte garantiert. So wundert es nicht, dass das Buch „Man hat ja seinen Stolz“ von Autorin Corinna Vossius auf der Liste des Weißenfelser Lese- und Erzählcafés gelandet ist. Vorgestellt wird es am 21. November 2018, um 15 Uhr in der Volkshochschule in Weißenfels (Promenade 37, Raum 1.1).

In „Man hat ja seinen Stolz“ beschreibt Corinna Vossius die Herausforderungen des Alterns in unserer modernen Zeit. Halbwöchentlich tauschen die Schwestern Lilli und Berta die eigene Wohnung gegen das Zimmer im Seniorenstift. In der fremden Umgebung lassen sie es sich gutgehen und gleichzeitig müssen sie ihr eigenes Zuhause nicht komplett aufgeben. Mit viel Feingefühl aber auch mit einer ordentlichen Portion Humor beschreibt die Autorin das Leben im Seniorenheim mit seinen skurrilen Bewohnern, liebenswertem Pflegepersonal und den habgierigen Verwandten.

Das Weißenfelser Lese- und Erzählcafé ist eine Veranstaltung der Frauen-Literaturgruppe, des Frauenarbeitskreises und der Stadtbibliothek Weißenfels. Teilnehmen kann jeder, der sich für Literatur interessiert und sich mit anderen Bücherfreunden austauschen möchte. Alle Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Im Alter bereut man alle die Sünden, die man nicht begangen hat“. Die Teilnahme an den Treffen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das Buch „Man hat ja seinen Stolz“ wurde mit Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt gekauft.

Foto: Roman „Man hat ja seinen Stolz“ von Autorin Corinna Vossius. (Bildquelle: Knaur Verlag/ Corinna Vossius)

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Anpassung bis zur Selbstaufgabe

Theater Naumburg präsentiert Stück von Franz Kafka bei den Weißenfelser Theatertagen

Das Theater Naumburg kommt anlässlich der Weißenfelser Theatertage am 14. November 2018 für ein Gastspiel ins Kulturhaus. Schauspieler Antonio Gerolamo Fancellu präsentiert um 19:30 Uhr auf der Bühne das Stück „Bericht für eine Akademie“ nach Franz Kafka.

Die Geschichte handelt von dem Affe Rotpeter. Dieser legt vor Wissenschaftlern einer Akademie einen Bericht über seine Wandlung zum Menschen ab. Als er vor fünf Jahren von Jägern gefangen genommen wurde und in Gefangenschaft auf einem Ozeandampfer nach Europa gebracht wurde, beschloss Rotpeter, sich den Menschen anzupassen. Er lernte rauchen, trinken, sprechen und vieles mehr

Kafkas „Bericht für eine Akademie“ ist eine vieldeutige Parabel über die „Kollateralschäden“ erzwungener Anpassung. Wenn es nur noch ums Überleben geht, rückt der Wunsch nach Freiheit in den Hintergrund. Ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. Schließlich müssen sich heutzutage teilweise auch Flüchtlinge, Andersdenkende und Individualisten in einer ihnen zutiefst fremden Gesellschaft zurechtfinden. Doch wie weit kann die Forderung nach Integration gehen? Ab wann beginnt eine Person sich bis zur Selbstaufgabe zu verleugnen?

Schauspieler Antonio Gerolamo Fancellu präsentiert Kafkas Werk als turbulentes Solotheater. Lebensbericht, Gesangseinlagen, exzessive Trinkgelage und vieles mehr erwartet das Publikum. Die musikalische Begleitung am Flügel übernimmt Berenike Beckhaus. Das Gastspiel des Theaters Naumburg in Weißenfels wird gefördert durch den Theaterpreis des Bundes.

Foto: Antonio Gerolamo Fancellu spielt in dem Theaterstück „Bericht für eine Akademie“ einen Affen, der immer mehr menschliche Züge annimmt. (Fotograf: Dejan Patic, Bildquelle: Theater Naumburg)

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Spielspaß mit Schloss Neu-Augustusburg

Mitteldeutsches Schlösser-Quartett ab sofort im Museumsshop erhältlich

Spielspaß mit dem Schloss Neu-Augustusburg – das gibt es im Weißenfelser Museumsshop. Dort ist ab sofort das Quartett „Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser“ erhältlich. Auf einer der Spielkarten ist das Schloss der Saalestadt abgebildet.

Insgesamt zieren 32 Herrschaftshäuser aus Mitteldeutschland das Kartendeck. Nach Region sortiert bilden jeweils vier davon das Quartett. Der Clou: Das Spiel wird im Handumdrehen zum Quiz, denn jede Karte enthält auch zwei Fragen zu der jeweiligen Abbildung. So erfahren die Spieler beispielsweise, warum die Burg in Weida Osterburg heißt und wer das Schloss Colditz im Zweiten Weltkrieg berühmt machte. Um die Karte mit Schloss Neu-Augustusburg zu erhalten, sollten sie wissen, wer zu Herzogszeiten als berühmter Gast am Hofe empfangen wurde und welches Kleidungsstück heutzutage im Schloss ausgestellt wird.

Das Quartett „Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser“ wird produziert von der Altenburger Tourismus GmbH. Ziel des Kartenspiels ist es, die Menschen auf ihre Region neugierig zu machen. Im besten Fall planen sie einen Ausflug, denn viele Burgen und Schlösser sind in rund einer Stunde Autofahrt zu erreichen. Das Spiel kann im Museumsshop (Kasse Museum Weißenfels, Zeitzer Straße 4) für sechs Euro erworben werden.

Foto: Quartett Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser. (Bildquelle: Altenburger Tourismus GmbH)

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Schwimmhalle Weißenfels öffnet wieder

 Die Schwimmhalle in Weißenfels-West ist ab 13. August 2018 wieder geöffnet. Während der vergangenen fünf Wochen war das Bad aufgrund allgemeiner Reparaturarbeiten geschlossen. Nun können sich die Weißenfelserinnen und Weißenfelser in der Karl-Hoyer-Straße 17 wieder erfrischen oder im 25-Meter-Sportbecken ihre Bahnen ziehen. Es gelten die regulären Öffnungszeiten:

Montag: 16-21 Uhr Mittwoch: 15-21 Uhr

Freitag: 13-21 Uhr Samstag: 8-16 Uhr  Sonntag: 8-16 Uhr

Außerdem:

Dienstag: 6-7:30 Uhr (Frühaufsteher-Schwimmen) und 13-15 Uhr (Erwachsenen- und Seniorenschwimmen)  Donnerstag: 6-7:30 Uhr

Stadt Gera

Glückwunschkonzert der Musikschule „Heinrich Schütz“

Donnerstag, 22. November 2018, 18.00 Uhr, Stadtmuseum Gera

Seit Jahren besteht zwischen dem Verein der Orchesterfreunde Gera und der Musikschule eine enge Verbundenheut. Mit einen Glückwunschkonzert wollen die Schüler nun dem Verein musikalisch zum 20-jährigen Jubiläum gratulieren. Was jedoch gespielt wird, ist noch ein Geheimnis und nicht einmal dem „Geburtstagskind“, dem Verein der Orchesterfreunde, bekannt. Das Konzert findet am 22. November um 18 Uhr im Stadtmuseum Gera statt, wo zur Zeit gerade die Studioausstellung „Musik – Bilder – Begegnungen. 20 Jahre Verein der Orchesterfreunde Gera“ präsentiert wird. Lassen auch Sie sich überraschen!

Weihnachtsbasteleien für Große und Kleine

Die Kinderbibliothek am Puschkinplatz bietet in der Vorweihnachtszeit an den Samstagen 1., 8., 15. und 22. Dezember, jeweils 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, bei freiem Eintritt die Möglichkeit, kleine Dinge zum Verschenken oder zum Behalten einfach selber anzufertigen. Angeboten werden verschiedene Basteleien, die mit etwas Geduld und Geschick bereits von jüngeren Kindern selbstständig hergestellt werden können oder aber mit ein wenig Hilfe von Mutti, Vati, Oma oder einem Geschwisterkind leicht gelingen. Natürlich gibt es auch an diesen Samstagen um 10.30 Uhr eine Vorlesegeschichte in der Reihe „Bücher beißen nicht“, die für Kinder ab vier Jahren geeignet ist.

Zwei Konzerte junger Talenten in der Musikschule „Heinrich Schütz

„Können macht Spaß“ ist ohne Zweifel das Motto für junge Instrumentalisten und Tänzer der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera. Am Montag, 12.11.2018, 18.30 Uhr gestalten die Musikschülerinnen Clara und Paula Teichmüller mit ihren Solo -Klavierprogrammen das Konzert. Ebenso im Konzert zu hören ist die Abiturientin Dorothea Franke, Gesangsschülerin im Goethe –Gymnasium / Rutheneum 1608. Alle drei Musiktalente möchten ihr Können, vor dem Stavenhagenwettbewerb am 17./18.11.2018 in der Stadt Greiz, unter Beweis stellen. So wird dem Geraer Publikum die Möglichkeit geboten, die anspruchsvollen Wettbewerbsprogramme junger Nachwuchsmusikanten im Friederici-Saal, Biermannplatz 1 in Gera Untermhaus zu hören.

In einem Sprungbrettkonzert am Freitag, 16.11.2018,18.00 Uhr stellen sich die jüngsten Nachwuchstalente verschiedener Instrumentalbereiche, sowie die Tanz- und Ballettschüler vor. Das Sprungbrett ist für die jüngeren Talente ab 10 Jahren eine besondere Möglichkeit kontinuierlich Leistungen zu zeigen. Neben dem großen Applaus des Publikums im Konzert kann für manches Talent eine besondere Förderung und Anerkennung über Jahre erwachsen. Für das Schuljahr 2018/2019 sind durch ihr auffallendes Talent 21 Instrumentalisten und 8 Tanz- und Ballettschüler im Alter ab 10 Jahren ausgewählt wurden. Zu diesen Konzerten sind musikinteressierten Kinder und Erwachsene der Stadt Gera herzlich eingeladen.

Fahrt zur Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in Radebeul

Die Gästeführer der Stadt Gera unternehmen am 16. Dezember 2018 eine Fahrt in den Advent zur Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in Radebeul.

Bei Anbruch der kalten Jahreszeit erobert Aschenbrödel das Schloss. In der deutsch-tschechischen Verfilmung von 1973 berührt es mit seiner selbstbewussten, gewitzten Art bis heute auf einzigartige Weise. Als Original-Drehort erzählt das Märchenschloss Moritzburg in seiner Winterausstellung einige Hintergrundgeschichten zum Film und zum Werdegang des Märchens. Liebevoll nachgebildete Filmszenen, Originalkostüme und multimediale Inszenierungen vermitteln die Magie des Films. Am Ende des Rundgangs lockt die Schlossküche mit leckerem Kaffee und Kuchen. Für große und kleine Fans hält der Museumsshop liebevolle Kleinigkeiten bereit.

Auch im Jahr 2018 verwandelt sich Schloss Moritzburg wieder in diese zauberhafte Märchenkulisse. Ab November werden wieder Geheimnisse und noch unentdeckte Hintergrundgeschichten über den Film und das Märchen gelüftet. Über 600.000 Besucher ließen sich schon von den märchenhaften Inszenierungen mitreißen. Wandeln auch Sie auf den Spuren von Aschenbrödel.

Die Fahrt beginnt 10 Uhr in der Heinrichstraße und endet gegen 18 Uhr an gleicher Stelle.

Interessenten können Tickets für die Tour zu den Geschäftszeiten in der Gera-Information am Markt 1a bekommen, geöffnet ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 15 Uhr. Unter der Rufnummer (03 65)8 38-11 11 oder 0151 41230118 (Gästeführerverein) können die Karten reserviert werden

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„Bildberührung“ – neue Ausstellung in der Geraer Bibliothek

Wanderausstellung zeigt ausgewählte Schülerarbeiten zur gleichnamigen Kunstmappe mit Reproduktionen von Werken Thüringer Künstler

Die Geraer Bibliothek am Puschkinplatz ist seit kurzem die erste Station der Wanderausstellung „Bildberührung“. Noch bis zum 22. November ist die Schau mit ausgewählten Schülerarbeiten zur Kunstmappe „Bildberührung“ mit Reproduktionen von Werken Thüringer Künstler zu sehen.

Zu den Gästen der Eröffnung gehörten unter anderen Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport im Freistaat Thüringen, und Martin Seelig, stellvertretender Direktor Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, sowie die Künstler Horst Sakulowski und Erik Bucholtz, deren Arbeiten in der Kunstmappe vertreten sind. Im anschließenden 3. Geraer Kunstgespräch diskutierten Ralf-Michael Seele, Kunstwissenschaftler und Leiter der Städtischen Galerie ada Meiningen als Moderator und die Podiumsgäste Horst Sakulowski (freischaffender Künstler, Leipziger Schule), Erik Buchholz (freischaffender Künstler und Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst Schneeberg) sowie Jochen Lehmann (Fachberater Kunsterziehung Gymnasien im Schulamtsbereich Ost- und Südthüringen) mit einem interessierten Fachpublikum von Kunsterziehern, Künstlern, Kulturagenten und Galeristen über die Bedeutung musisch-künstlerischer Fächer im Bildungskanon.

Die 2015 in Zusammenarbeit mit der Volksbank Gera-Jena-Rudolstadt erschienene Kunstmappe „Bildberührung“, ist vielen Thüringer Schulen zugänglich. Entwickelt wurde sie von Kunstlehrerin Gabriele Fischer in Zusammenarbeit mit den Künstlern Horst Sakulowski, Rolf Felix Müller, Eberhard Dietzsch, vertreten durch Heike Dietzsch, Erik Buchholz und Kay Voigtmann. Thüringer Schüler verschiedener Schularten haben sich seit dem kreativ mit den Reproduktionen dieser Kunstmappe auseinandergesetzt.

Die Verwendung der Kunstmappe im Unterricht gab Anlass zur Konzeption einer Kinder- und Jugendkunstaustellung, die als Wanderausstellung in verschiedenen Thüringer Regionen gezeigt werden sollte. So waren Schulen thüringenweit aufgerufen, bis Juni dieses Jahres Arbeiten für diese Schau einzureichen.

Von einer Fachjury wurden 130 Exponate aus der Vielzahl der eingesendeten Bildwerke ausgewählt und zur Wanderausstellung „Bildberührung“ zusammengestellt. Vielseitig und in verschiedenen Maltechniken präsentieren sich hier die jungen Kunsttalente des Freistaats. Die Arbeiten beeindrucken durch hohe Qualität und Kreativität.

Eine Auswahl der Arbeiten ist bis 22. November in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz zu sehen. Danach wird die Schau an fünf weiteren Thüringer Orten gezeigt – die nächste Station ist Schloss Burgk.

Die Ausstellung „Bildberührung“ ist zu sehen zu den Öffnungszeiten der Bibliothek:

Montag 14 – 19 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 – 19 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr.

Mehr Informationen zur Bibliothek unter: www.biblio-gera.de

Bild 3

Der Künstler Horst Sakulowski beim Betrachten der Schülerarbeiten.
alle Fotos (außer Bild 1) : Silke Hammer / Stadt- und Regionalbibliothek

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Neue Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst im Mittelpavillon der Orangerie vom 21. Oktober bis 25. November

Eine neue Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst „Nadja Schütt: Idyll. Installation und Video“ präsentiert die Geraer Kunstsammlung im Mittelpavillon der Orangerie vom 21. Oktober bis 25. November. Die Eröffnung ist am Samstag 20. Oktober, 16 Uhr, in der Orangerie mit einer Tanzperformance von Kate Fitzgerald (Melbourne/Berlin). Mit der neuen Ausstellung setzt die Kunstsammlung Gera das Ausstellungssegment mit zeitgenössischer Kunst im Mittelpavillon der Orangerie fort. Die Kunstsammlung Gera verfolgt das Schaffen der 1981 in Gera geborenen Künstlerin Nadja Schütt seit vielen Jahren sehr aufmerksam und bezog bereits einzelne Arbeiten von ihr in unterschiedliche Ausstellungszusammenhänge ein. Nach Abschluss der Hochwassersanierung und Wiedereröffnung der Orangerie in diesem Jahr, konnte die Kunstsammlung Gera die Künstlerin endlich zu einer Einzelausstellung in den Mittelpavillon einladen. Nadja Schütt ist Videokünstlerin und beschäftigt sich seit einigen Jahren auch mit dem klassischen Medium des Hochdruckes. Unter Verwendung aktueller druckgrafischer Arbeiten hat sie für die spätbarocke Orangerie eine ortsspezifische Installation entwickelt, die durch ein Ensemble an Videoarbeiten aus den Jahren 2005 bis 2010 ergänzt wird. Mit der Ausstellung wird der Charakter ihrer künstlerischen Position verdeutlicht.

Die Künstlerin hat ihre Ausstellung in der Geraer Orangerie mit dem romantisch erscheinenden Titel „Idyll“ überschrieben, das einerseits als Anspielung auf den konkreten Ort aufgefasst werden kann. Das historische Gebäude mit dem angrenzenden Küchengarten stellt zweifelsohne ein reizvolles Ensemble aus Architektur und gestaltetem Landschaftsraum dar. Andererseits widersetzten sich die Arbeiten unserer hinlänglich gebrauchten Vorstellung von Idyll und dem harmonisch verklärten, beschaulichen und friedvollen Leben, denn Kunst spielt mit unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen, braucht den Widerstand der Sinne, die geistige Reibung, die Auseinandersetzung mit der sinnlich erfahrbaren künstlerischen Gestalt und die Ausdeutung durch den menschlichen Verstand.

Die heute in Berlin lebende Künstlerin thematisiert in ihren Arbeiten vielschichtige Phänomene des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft wie Wertewandel und Auflösung von Zuständen, Chaos und Ordnung, Einsamkeit und soziale Einbindung, Heimatlosigkeit und kulturelle Identität. Aus dem dynamischen Getriebe der großstädtischen Metropole kehrt Nadja Schütt mit ihrem künstlerischen Werk an die eigenen biografischen Wurzeln zurück.

Die Bandbreite der Ausstellung ist weit gespannt und die Künstlerin hat verschiedene Arbeiten miteinander verknüpft und in neue Zusammenhänge gebracht. Am Beginn steht die modifizierte ironische Installation „Hütte-Idyll, Berliner Wohnungsmarkt“, in die die hintersinnig-narzisstische Videoarbeit „Mädchen am Tümpel“ eingebunden wurde. In einer scheinbaren Schutzhütte ist eine junge Frau zu sehen, die die Selbsterfahrung lediglich im eigenen Spiegelbild findet. Im Festsaal der Orangerie wird eine sinnenfreudige Rauminstallation präsentiert, die den großzügigen Saal bewusst räumlich anders strukturiert und neben den grafischen Drucken mit Verhüllungsthematik der Künstlerin, die Bewegung des Besuchers einkalkuliert.

Im ehemaligen grünen Salon begegnet man der wandfüllenden Videoprojektion „Stier“, die in flirrender Neonfarbigkeit einen Loop mit einem scheinbar kräftegleichen Kampf zwischen Mensch und Tier zeigt. Doch bei genauer Betrachtung scheitert das mächtige, an Kraft und Schnelligkeit überlegene Tier an der einzigartigen Fähigkeit des Menschen mit Verstand todbringende Waffen einzusetzen und den ungewissen Ausgang des Kampfes zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Die Ausstellung und somit das Engagement um junge zeitgenössische Kunst wurde durch den Verein der Freunde und Förderer der Kunstsammlung Gera/Otto-Dix-Haus e.V. unterstützt.

Kunstsammlung Gera, Orangerieplatz 1, 07548 Gera

Telefon: +49(0)365 838 42 50, Telefax: +49(0)365 838 42 55

www.kunstsammlung@gera.de / www.gera.de

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und Feiertage 12

Konzert mit RONNY WEILAND in GERA
Lieder vom Wolgastrand

Erinnerungen an Ivan Rebroff mit Ronny Weiland

Ein besonderes musikalisches Ereignis bietet das Programm: “Lieder vom Wolgastrand”.
Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff.

Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer.
Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird!

In seinem Programm lässt er mit dem „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen!
Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten!
Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das „Ave Maria“, „Wolgaschlepper“, aber auch „Katjuscha“ und „Anatevka“.

In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei „Immer wieder Sonntag“, „Musikantenstadl“, „Herbstfest der Volksmusik, „Musik für Sie“, „Die Krone der Volksmusik“ uvm.
Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben.

Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert.
Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was „Anständiges“.

Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche.
Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!

Fotograf: Tristan Ladwein

wann: 06. FEBRUAR 2019 Zeit: 16.00 Uhr
wo: COMMA in GERA

Vorverkauf: www.eventim.de und an allen bekannten VVK Stel

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Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen…!“

Nachtwächterführung durch die Geraer Altstadt am Fr. 30. November 2018

Der Gersche Nachtwächter ist wieder am kommenden Freitag auf Tour und man kann ihn lautstark in der Nacht hören. Wer also sein Lied zu Ende hören möchte, folgt ihm am späten Abend durch die Geraer Altstadt und lauscht seinen Anekdoten auf „gut Gersch“. Viele unheimliche Geschichten erzählen von unglaublichen Begebenheiten im alten ehrwürdigen Gera. Der Nachtwächter dreht seine nächste Runde durch die Geraer Altstadt am kommenden Freitag, dem 17. August. Punkt 21 Uhr steht er mit seiner Laterne an der Straßenbahnhaltestelle Sorge/Markt und nimmt seine interessierten Gäste in Empfang. Bei dem anderthalbstündigen Rundgang erfahren Sie Geschichte in Geschichten zur Stadt, aber auch Lustiges und Unterhaltsames um Gersche Originale. Er führt Sie zu historischen Plätzen und weiß Spannendes und Schauriges über die Geraer Bewohner, deren Leben und die der Herrscher zu berichten. Wer also wissen will, wo es in Gera spukt, wer am Stadtbrand von 1780 Schuld ist, wie die Stadt unter dem Streit zweier sächsischer Brüder leiden musste, sollte ihn begleiten.

Auch Voranmeldung in der Gera-Information ist möglich. Die Tickets gibt es montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 15 Uhr, Reservierungen nehmen die Mitarbeiter gern unter der Rufnummer 8 38-11 11 entgegen.

Treffpunkt: Straßenbahn-Haltestelle Sorge/Markt  Beginn: 21 Uhr

Vorankündigung Nachtwächter-Touren 2018

Fr., 07. Dezember 2018 Nachtwächter-Tour in der Altstadt
Fr., 14. Dezember 2018 Nachtwächter-Tour in der Altstadt
Fr., 21. Dezember 2018 Nachtwächter-Tour in der Altstadt
Fr., 28. Dezember 2018 Nachtwächter-Tour in der Altstadt

 Stadt Zeitz

Stadtbibliothek „Martin Luther“ Zeitz:
„Meine ART von Dankbarkeit“

Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. November 2018, 18.00 Uhr

Das Team der Stadtbibliothek „Martin Luther“ Zeitz lädt alle Interessierten recht herzlich zur Vernissage in die Literaturgalerie ein.

Der Zeitzer Günter Schumacher, Dipl.-Ing. Architekt für Stadtplanung, zeigt vor Ort entstandene Zeichnungen und Aquarelle: vornehmlich Motive der Region, die irgendwie besonders sind und immer wieder staunen lassen. Ihre Einmaligkeit und Schönheit ins Bewusstsein zu bringen, ist sein Anliegen und schlussfolgernd, ihrer Verletzlichkeit
Rechnung zu tragen und sie zu schützen.

Die Ausstellung kann bis zum 19.02.2019 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden. Der Eintritt ist frei!

Servicedaten
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00 – 18.00 Uhr, jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr
Kontakt: Stadtbibliothek „Martin Luther“, Michaeliskirchhof 8, 06712 Zeitz Tel.: 03441 / 212176, E-Mail: stadtbibliothek@stadt-zeitz.de

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PM Theater im Capitol Zeitz Spielplan 2018-2019

   Termine Schwimmkurse Herbst 2018_10.08.2018

Stadt Naumburg

Beziehung ist die Basis für Erziehung

Buchautor und Facharzt für Psychosomatik spricht in Naumburg

Im Rahmen des „Literaturherbstes an Saale, Unstrut und Elster“ ist es gelungen, den renommierten Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie/Psychoanalyse sowie Buchautor, Dr. Hans-Joachim Maaz aus Halle, in den Burgenlandkreis einzuladen.

Am 15. November 2018 wird er um 17.00 Uhr im „Turbinenhaus“ Naumburg, Weißenfelser Str. 15 A, einen Vortrag für all jene halten, denen bewusst ist, welch gravierende Bedeutung die ersten Lebensjahre eines Menschen haben. Unter dem Titel „Beziehung ist die Basis für Erziehung – mütterliche und väterliche Beziehungsqualitäten in der frühkindlichen Prägung“ sind all jene eingeladen, die in diesem Kontext Orientierung und „Spielregeln“ für eine neue und bessere Beziehungskultur sowohl für die Heranwachsenden, als auch für das Hier und Heute suchen.

Bekannt geworden ist Dr. Hans-Joachim Maar durch seine umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten aber auch durch seine Bücher wie „Die narzisstische Gesellschaft“, „Das falsche Leben“, „Der Lilith-Komplex“ oder „Die Liebesfalle“.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 03445 732154 oder per E-Mail an kunze.johannes@blk.de.

Argentinischer Tango mit „Born“ im Kunstwerk Turbinenhaus

 Samstag, 11. November 2018, 19.30 Uhr „Fanny & Felix“startet die Kammerkonzertreihe „Klangzeit Naumburg“ in die neue Saison. Auf der Bühne des Kunstwerks Turbinenhaus präsentieren um 19.30 Uhr Bettina Born am Akkordeon und Wolfram Born am Flügel ihr Programm „Mi tango querido – che Tango che“  – eine Liebeserklärung an den Tango. Dabei spannen sie den Bogen von der traditionellen Tangomusik Argentiniens bis hin zur Dramatik der Kompositionen von Astor Piazzolla. Zu hören sind Werke von Rodriguez, Pugliese, Vazquez, Ramirez, Villodo und Piazzolla sowie Eigenkompositionen.

Jeweils am zweiten Samstag in den Monaten November 2018 und Januar, Februar, März und April 2019 stehen weitere Klangzeit-Konzerte im Kunstwerk Turbinenhaus auf dem Programm.

Die Geschwister Mendelssohn Lesung und Klavier vierhändig

Cheryl Shepard und Bernhard Bettermann (Lesung)

(Bekannt aus der ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft“)

Christian Hornef und Konstanze Hollitzer (vierhändig am Klavier)

Die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn in Briefen und Klavierkompositionen

Sonntag, 12. Januar 2019, 19.30 Uhr

„Prost Neujahr!“- das andere Neujahrskonzert

mit dem Saxofonquartett  „Quartetto Nuovo“

Es spielen Rüdiger Trosits, Berndt Klinke, Michael Arnold und Frank Nowitzky

Werke von J. Strauss, A. Chatschaturjan, A. Piazzolla, W. A. Mozart,

  1. v. Beethoven, G. Puccini  u.a.

Samstag, 9. Februar 2019, 19.30 Uhr

„Von Wäldern voll Geister und Licht“

Gundula Heiland – Klavier

Werke von Schumann (Waldszenen), Debussy, Beethoven und Liszt.

Samstag, 9. März 2019, 19.30 Uhr

„Mit den Steinmeistern  saaleabwärts –

Lieder von Meeren, Gipfeln und aus den Tiefen der Seele“

weltläufig und tanzbodenständig – Konzert mit anschließendem Bal Folk

Claudia Wahlbuhl – Violine, Gesang

Jan Werner – Gesang, Percussion, Akkordeon

Mario Zoll – Gitarre, Gesang

Jan Geißler – Klarinette

Thomas Wahlbuhl – Akkordeon, Gesang

Holger Vandrich – Kontrabass, Gesang

Volkstänze aus aller Welt begleitet von einem Tanzmeister-Paar

Samstag, 13. April 2019, 19.30 Uhr

„Licht und Schatten“ Würzburger Klaviertrio

Werke von Mozart

Der Eintrittspreis für die Konzerte beträgt 12,00 Euro. Ermäßigungsberechtigte zahlen 9,00 Euro. Bei verbindlicher Voranmeldung werden ältere oder gehbehinderte Zuhörer kostenlos mit dem Taxi abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Dieser Dienst wird vom Naumburger Sanitätshaus rmcStolze ermöglicht. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, Tel. 03445-273 125, sowie an der Abendkasse.

                                   

 

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