Kultur

Stadt Altenburg

Winter- Ferien-Angebote des Jugendarbeitsteams Nord

Neben täglichen Angeboten, sowie Freunde treffen und Spaß haben, Musik hören, Basteln, verschiedene Sport- und Spielarten für draußen und drinnen……finden in den Ferien folgende Höhepunkte statt:

Montag, 11.02.19 Fahrt ins „Riff“ Bad Lausick
Treff: 10:00 Uhr am KJH
Kosten: 3,00€

Teilnahme nur mit Schwimmstufe!
oder Montag, 11.02.19 Tischtennis-Turnier
Start: 12:30 Uhr im „Abstellgleis Kosten: 0,50€

Dienstag, 12.02.19
Schlittenfahren in Oberwiesental
Treff: 09:30Uhr am KJH
Zurück aus Oberwiesental: ca. 18:00 Uhr
Kosten: 3,00 €

Mittwoch, 13.02.19
Eislaufen in Crimmitschau
Treff: 09:40 Uhr, Bahnhof
Kosten: 3,00€

Alternativ mit Bussen –
Treff: 10:00 Uhr am KJH

Mittwoch, 13.02.19
Spiele mit der Wii
Start: 15:30 Uhr im „Abstellgleis“
bis voraussichtlich 18:30 Uhr

Donnerstag, 14.02.19
Fußballtraining mit der mobilen Fußballschule Wistuba + Kindersport
Treff: 15:30 Uhr, Wenzelhalle
bis ca. 17:30 Uhr

oder

Donnerstag, 14.02.19
„Wir streichen unser Jugendhaus“
Mitmachangebot ab 12:00Uhr im KJH, bitte nicht in den schönsten Klamotten kommen!

Freitag, 15.02.19
Filme auf großer Leinwand – Wir
gehen ins Kino „Capitol“
Treff: 13:00 Uhr im „ Abstellgleis“
Kosten: 2,50 € 2 Busfahrscheine für Stadtbus

anschließend ab 16:00 Uhr Ferienabschlussfete im KJH
gemütliches Beisammensein im Jugendhaus mit Lagerfeuer in der Feuerschale, Würstchen, Knüppelkuchen und vielem mehr…

Wir freuen uns auf Euch !
Bei Teilnahme bitte so schnell wie möglich,
spätestens bis zum 01. Februar 2019 anmelden! Teilnahme an den Ausfahrten mit Anmeldung und Elternerlaubnis. Nähere Infos bekommt ihr unter 03447/489902, Kinder- und Jugendtreff „Abstellgleis“
bzw.03347/836083, Kinder- und Jugendhaus der Johanniter

Lesung für Bücherzwerge

In der Altenburger Stadtbibliothek steht die nächste Lesung für Jungen und Mädchen im Vorschulalter, die so genannten Bücherzwerge, bevor. Am Donnerstag, dem 7. Februar, findet die Lesung für die 3- bis 5-Jährigen statt, sie beginnt um 16 Uhr. „Ups, Aua, Mist – Geschichten von Schusseln und Pechvögeln“ ist das Thema der Veranstaltung, zu der das Familienzentrum und die Stadtbibliothek herzlich in die Lindenaustraße 14 einladen.

Lesenachmittage für „Bücherzwerge“  Auch im kommenden Jahr  finden wieder die beliebten Vorlesungen für kleine Bücherfreunde statt. In Zusammenarbeit mit dem Altenburger Familienzentrum und einige neuen Lesepaten werden folgende Termine und Themen angeboten:Donnerstag, 7. Februar 2019, 16 Uhr:  „Ups! Aua! Mist!“ – Geschichten von   Schusseln und   Pechvögeln (3 – 5 Jahre).     

     Donnerstag, 7. März 2019, 16 Uhr:   „Hoch die Hände! Überfall!“ – Räubergeschichten (6 – 8 Jahre).

Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek in der Lindenau-straße 14 und des Familienzentrums freuen sich auf viele interessierte Kinder

Stadt Weißenfels

Belvedere im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, 9.2.2019, 17 Uhr
Belvedere im Schütz-Haus

Eine Auswahl der talentiertesten Nachwuchsmusiker, die Deutschland zu bieten hat, musiziert am 9. Februar 2019, um 17 Uhr im Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels. Die Gäste dürfen sich auf ein Konzert der Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar und des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar freuen. Karten für 10 Euro (ermäßigt 7 Euro, Schüler 5 Euro) sind ab sofort im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels (Nikolaistraße 13) erhältlich.

Mit dem Solo- und dem Kammermusik-Konzert setzt das Heinrich-Schütz-Haus die Kooperation mit den musikalischen Talenten aus Weimarer fort. Die jungen Musiker begeistern das Publikum der Weißenfelser Musikstätte mit ihrem Können und ihrer frischen, leidenschaftlichen Musizierweise. Gespielt werden Stücke, welche die Jugendlichen derzeit im Unterricht einstudieren. Die Bandbreite reicht von Werken Johann Sebastian Bachs bis hin zu modernen Kompositionen. Die Schülerinnen und Schüler geben zweimal im Jahr Gastspiele im Weißenfelser Komponistenmuseum. Das zweite Konzert findet am 16. November 2019 statt.

Foto/Quelle: Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar/Musikgymnasium Schloss Belvedere

Ansprechpartner im Heinrich-Schütz-Haus:
Dr. Maik Richter
Telefon: 03443/337062
E-Mail: maik.richter@schuetzhaus-weissenfels.de

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Ausstellung „Guter Schuh?!“ im Museum Weißenfels

Guter Schuh?!

Schüler der Berufsbildenden Schulen laden zur Ausstellungseröffnung ins Museum Weißenfels ein

Eine Allwettersandale, ein Korkbadelatsch oder ein Turnschuh jenseits der Baumwolle. Was ist ein guter Schuh? Welche Eigenschaften braucht er, welchen Einflüssen muss er standhalten und unter welchen Bedingungen sollte er gefertigt werden? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Guter Schuh?!“ im Museum Weißenfels, die am 7. Februar 2019 um 12 Uhr eröffnet wird. Zur Vernissage sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die kreativen Köpfe hinter der Ausstellung „Guter Schuh?!“ sind 20 Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums der Berufsbildenden Schulen. Im Rahmen der Aktion „Globales Lernen“ des Museums Weißenfels nahmen sie seit September 2018 wöchentlich an einem Projekttag teil. Dabei lernten sie Werkstoffe der Schuhherstellung wie beispielsweise Leder oder Leinen kennen und designten schließlich selbst Schuhe. Auf Initiative der Jugendlichen wurde das Projekt auch um ethische und moralische Komponenten der Schuhherstellung erweitert. Als Referenten begleiteten Barbara und Lutz Liebecke von der Schule für Mode und Design Magdeburg sowie Bildungsreferent Christian Offer aus Berlin die Jugendlichen.

Entstanden sind nicht nur bloße Schuhkreationen sondern richtige Kunstwerke. Aufgrund des enormen Ideenreichtums und Eifers stellte das Museumsteam den Schülerinnen und Schülern einen Raum für eine eigene Ausstellung zur Verfügung. Die Jugendlichen gestalteten die Schau auf eigenen Wunsch selbst. Auch das Marketing und die Vorbereitungen für die Vernissage nahmen sie in die Hand.

Begleitend zur Ausstellung „Guter Schuh?!“ lädt Museumspädagogin Ilonka Struve in den Winterferien am 11. Februar 2019 zum Schuhtheater ein. Dabei können kleine Besucherinnen und Besucher in die Rolle unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel schlüpfen oder sich einmal so fühlen wie Hollywood-Sternchen Marilyn Monroe. Mit Schusterfrau Struve erkunden die Gäste zudem die Schuhausstellung und die Schusterwerkstatt. Während es in anderen Museen immer heißt „anfassen verboten“, können die Teilnehmer in Weißenfels jede Menge Exponate zum Thema Schuhe in die Hände nehmen und selbst ausprobieren. Dazu gehören zum Beispiel ein historischer Stiefelknecht und ein alter Kienspanhalter. Interessierte melden sich telefonisch unter 03443 2390017 oder per E-Mail unter museumsmarketing@weissenfels.de an.

Fotos:

-„Jenseits der Baumwolle“ heißt eines der Werke, welches Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums im Rahmen des Projektes „Globales Lernen“ in Kooperation mit dem Museum Weißenfels gestaltet haben.

-Schülerin Anni Wagner hat zusammen mit ihrem Team einen Dirndl-Schuh aus Jeansstoff kreiert.
Fotografin: Barbara Liebecke

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Ostrockband Karat spielt im Weißenfelser Schlosshof – Jetzt Tickets sichern!

Ungefiltert, pur und persönlich – so können Ostrock-Fans die Band Karat in diesem Jahr erleben. Mit ihrer Akustiktour machen die fünf Musiker am 21. Juli 2019 Halt in Weißenfels und treten ab 18 Uhr in der traumhaften Kulisse des Schlosses Neu-Augustusburg auf. Tickets für das Konzert gibt es ab sofort in der Touristinformation Weißenfels (Markt 3, ehemalige Mohrenapotheke) sowie im Internet unter eventim.de und kaenguruh.de.

„Über sieben Brücken musst du gehn“, „Der blaue Planet“, „Jede Stunde“ – die großen Hits und auch die neuen Songs von Karat wurden für die Akustiktour in ein ganz neues Gewand verpackt. Claudius Dreilich und Co verzichten komplett auf Verstärker und digitale Soundeffekte und überzeugen stattdessen mit kraftvoller Stimme, purer Instrumentalmusik und fesselnder Bühnenpräsenz.

Die Band Karat hat mit zahlreichen Hits die deutschsprachige Rockmusik geprägt. Im Jahr 1975 in Ostberlin gegründet, landeten sie schnell auf der Überholspur. Inzwischen sind mehr als zwölf Millionen Tonträger verkauft. Karat sind die einzige ostdeutsche Band, die schon vor dem Mauerfall im Westteil des Landes Gold einheimste und bei „Wetten dass…“ auftrat. Helene Fischer, Chris de Burgh, Peter Maffay und Matthias Reim, aber auch Scooter, Jan Josef Liefers und Max Raabe haben Karat-Songs gecovert.

Foto: Kara
Bildquelle: Känguruh Production Konzertagentur GmbH / Fotograf: Michael Petersohn

Museum zeigt Sonderschau zur Burg Weißenfels

Die alte Weißenfelser Burg steht im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung im Museum Weißenfels. Während das Schloss Neu-Augustusburg sowohl Wahrzeichen als auch touristisches Aushängeschild der Saalestadt ist, geriet die Burg, welche einst an selber Stelle stand, in Vergessenheit. Vollkommen zu Unrecht! Das Museumsteam hat deshalb eine eigene Ausstellung zu dem mittelalterlichen Bauwerk auf die Beine gestellt. „Demolirt“ heißt die Schau, die erstmals die Umstände aufzeigt, unter denen die traditionsreiche Burg unterging. Die Ausstellung ist bis zum 28. April 2019 zu sehen. Im Rahmen des Begleitprogramms bietet das Museum Weißenfels Führungen zum Wunschtermin an. Interessierte Gruppen können sich anmelden unter der Telefonnummer 03443 2390017 oder per E-Mail unter museumsmarketing@weissenfels.de.

Die Ausstellung „demolirt“ thematisiert Mitteldeutschland während des Dreißigjährigen Krieges. Die gesamte Region des Burgenlandkreises war eines der Hauptkampfgebiete. In den Weißenfelser Stadtakten findet sich ein Hinweis darauf, dass schwedische Truppen im Jahr 1644 die Burg „demolirt“, also zerstört, haben. Die gleichnamige Ausstellung zeigt das Museum Weißenfels anlässlich des 400. Jahrestages des Dreißigjährigen Krieges, der 1618 nach dem Prager Fenstersturz ausbrach. Bei den geführten Rundgängen erwecken die Museumspädagogen die Weißenfelser Burg wieder zum Leben. Anhand weniger historischer Funde wie beispielsweise einer Zeichnung der Burg von Wilhelm Dilich oder einer alten Inventarliste entsteht ein Bild vom einstigen Leben in der Festungsanlage. Highlight ist das digitale Burgmodell, welches nach 375 Jahren zeigt, wie das imposante Bauwerk einst ausgesehen haben könnte.

Begleitend zur Ausstellung „demolirt“ bietet das Museumsteam im kommenden Jahr auch ein Ferienprogramm an. Aus Schaumstoffkissen können Kinder an einem Vormittag selbst eine Burg bauen. Im Anschluss laden die Museumspädagoginnen zum Murmelwettbewerb ein und zeigen den kleinen Teilnehmern, wie im Mittelalter Butter hergestellt und Tücher gewebt wurden. Das Ferienprogramm findet vom 11. bis 15. Februar 2019 täglich von 9:30 bis 12 Uhr statt. Interessierte melden sich telefonisch unter 03443 2390017 oder per E-Mail unter museumsmarketing@weissenfels.de an. Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger die Ausstellung „demolirt“ bei einer Führung mit den Kuratoren kennenlernen. Ein Rundgang mit Victoria Scholz steht am 22. Februar 2019 um 16 Uhr auf dem Programm. Die künstlerisch tätige Architektin hat ein dreidimensionales Modell der Burg aus Ton angefertigt. Museumsleiter Aiko Wulff führt die Besucher am 18. April 2019 um 16 Uhr durch die Ausstellung.

Im Museum Weißenfels gelten aufgrund der Schloss Weihnacht bis zum 23. Dezember 2018 verlängerte Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Danach ist das Museum im Schloss Neu-Augustusburg wieder regulär von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Plakat: Stadt Weißenfels

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Spielspaß mit Schloss Neu-Augustusburg

Mitteldeutsches Schlösser-Quartett ab sofort im Museumsshop erhältlich

Spielspaß mit dem Schloss Neu-Augustusburg – das gibt es im Weißenfelser Museumsshop. Dort ist ab sofort das Quartett „Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser“ erhältlich. Auf einer der Spielkarten ist das Schloss der Saalestadt abgebildet.

Insgesamt zieren 32 Herrschaftshäuser aus Mitteldeutschland das Kartendeck. Nach Region sortiert bilden jeweils vier davon das Quartett. Der Clou: Das Spiel wird im Handumdrehen zum Quiz, denn jede Karte enthält auch zwei Fragen zu der jeweiligen Abbildung. So erfahren die Spieler beispielsweise, warum die Burg in Weida Osterburg heißt und wer das Schloss Colditz im Zweiten Weltkrieg berühmt machte. Um die Karte mit Schloss Neu-Augustusburg zu erhalten, sollten sie wissen, wer zu Herzogszeiten als berühmter Gast am Hofe empfangen wurde und welches Kleidungsstück heutzutage im Schloss ausgestellt wird.

Das Quartett „Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser“ wird produziert von der Altenburger Tourismus GmbH. Ziel des Kartenspiels ist es, die Menschen auf ihre Region neugierig zu machen. Im besten Fall planen sie einen Ausflug, denn viele Burgen und Schlösser sind in rund einer Stunde Autofahrt zu erreichen. Das Spiel kann im Museumsshop (Kasse Museum Weißenfels, Zeitzer Straße 4) für sechs Euro erworben werden.

Foto: Quartett Mitteldeutsche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser. (Bildquelle: Altenburger Tourismus GmbH)

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Schwimmhalle Weißenfels öffnet wieder

 Die Schwimmhalle in Weißenfels-West ist ab 13. August 2018 wieder geöffnet. Während der vergangenen fünf Wochen war das Bad aufgrund allgemeiner Reparaturarbeiten geschlossen. Nun können sich die Weißenfelserinnen und Weißenfelser in der Karl-Hoyer-Straße 17 wieder erfrischen oder im 25-Meter-Sportbecken ihre Bahnen ziehen. Es gelten die regulären Öffnungszeiten:

Montag: 16-21 Uhr Mittwoch: 15-21 Uhr

Freitag: 13-21 Uhr Samstag: 8-16 Uhr  Sonntag: 8-16 Uhr

Außerdem:

Dienstag: 6-7:30 Uhr (Frühaufsteher-Schwimmen) und 13-15 Uhr (Erwachsenen- und Seniorenschwimmen)  Donnerstag: 6-7:30 Uhr

Stadt Gera

Museum für Naturkunde Gera

Vortrag Mineralien sammeln in Norwegen

Am Freitag, dem 15. Februar 2019, laden um 18.00 Uhr die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde zur ersten Vortragsveranstaltung 2019 in das Museum für Naturkunde Gera ein. Vereinsmitglied Dipl.-Mineraloge Matthias Sehrig aus Chemnitz berichtet in seinem Bildvortrag über eine fundreiche private Mineralien-Sammelexkursion durch Süd-Norwegen, die er im heißen Sommer 2018 erlebt hat. Es geht zu reichen Quarzfundstellen nahe des „Schweren Wassers“, aber auch zu kleinen Aufschlüssen mitten in Norwegens Wäldern. Auch touristische Ziele, die für die ganze Familie geeignet sind, finden Erwähnung, so dass der Vortrag in einen perspektivisch nächsten Urlaub entführt.
Das gesamte Jahresprogramm der Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde kann auf der Homepage des Vereins unter www.geraer-mineralienfreunde.de eingesehen werden.

BU
Mineralien sammeln in Norwegen
Foto: Matthias Sehrig

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Neue Beleuchtung im Museum für Naturkunde

„Neues“ Licht für neue Ausstellung im Mineralienhöhler des Museums für Naturkunde Gera

Seit dem 26. Januar 2019 erstrahlt der Kabinettausstellungsraum des Mineralienhöhlers im Museum für Naturkunde Gera dank moderner Technik in neuem Licht. Durch den Verein Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde konnte zum Jahresende 2018 die Beleuchtung im Ausstellungsraum durch eine Investition in Höhe von circa 3200 Euro zweckmäßig und energieeffizient umgebaut werden. Die durch den Verein aufgebrachten Mittel stammen aus der Förderung der Stadt Gera im Rahmen des Kulturförderprogramms für Vereine, Initiativen und Einzelpersonen 2018 und von Sponsoren wie der Chemiewerk Bad Köstritz GmbH. Das Unternehmen hat sich mit 600 Euro an dem Vereinsprojekt beteiligt. Das neue Beleuchtungskonzept tritt optisch im Raum zurück und ist technisch an die besonderen klimatischen Bedingungen angepasst. Es wurden ausschließlich sehr energiesparende LED-Leuchtmittel eingesetzt. Der Trägerkorpus der Lampen, der das Blenden des Ausstellungsbesuchers verhindert, wurde von der Geraer Tischlerei Peter Jugelt als Maßanfertigung gebaut und montiert.

Die Exponate der bis zum 8. September 2019 präsentierten Kabinettausstellung „Der Diabas-Steinbruch Dörtendorf – Erloschene Mineralfundstelle in Ostthüringen“ wurden als Leihgaben von Vereinsmitgliedern der Mineralien- und Fossilienfreunde zur Verfügung gestellt, die so das Museum für Naturkunde unterstützen.

Der vorgestellte Diabas-Steinbruch liegt bei Dörtendorf, einem Ortsteil der Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz. Insbesondere in den späten 1990er Jahren gelangen im damals noch in Betrieb stehenden Steinbruch beachtliche Mineralfunde, vor allem formenreiche Quarzkristalle bis hin zur wasserklaren Quarz-Varietät Bergkristall. Darüber hinaus wurden im Tagebau auch Calcit, Dolomit, Hämatit und Malachit gefunden. Diese Mineralien wurden aus dem Steinbruch Dörtendorf nur von wenigen lokalen Sammlern geborgen. Einen repräsentativen Querschnitt dieser Funde zeigt das Museum für Naturkunde Gera erstmals öffentlich anhand von ausgezeichneten Mineralstufen dieser Fundstelle, die mittlerweile erloschen ist.

Der Diabas-Steinbruch Dörtendorf ist nicht mehr in Betrieb, es sind keine aktuellen Mineralfunde möglich und das Betreten des abgesicherten Geländes ist nicht gestattet. 2016 wurde der Abbaubetrieb eingestellt und ein 2018 zugelassener bergrechtlicher Abschlussbetriebsplan schließt die bergbaulichen Tätigkeiten ab und umfasst die Maßnahmen zur Wiedernutzbarmachung und Endgestaltung des Tagebaugeländes. Zur Rekultivierung gehören die bereits entstandenen Gewässer und entsprechende Sukzessionsflächen im ehemaligen Steinbruch, dessen Geschichte bereits 1906 mit dem Abbau durch örtliche Kleinunternehmer begann. 1951 übernahm den Abbau dann der VEB Diabaswerk Dörtendorf. Nach Betreiberwechseln und einer Unterbrechung übernahm die Basalt-Actien-Gesellschaft das Werk letztendlich 2004. Abgebaut wurde der Diabas, der zu Schotter, Splitt und Edelsplitt für den Straßenbau weiterverarbeitet wurde

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Bon appétit! Französischer Gourmetmarkt startet zum 4. Mal

Den 5. Französischen Gourmetmarkt erlebt Gera von Dienstag, 12. Februar, bis Sonnabend, 16. Februar, auf dem Marktplatz.

Der Markt ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb besucht ihn am Dienstag, dem 12. Februar um 11 Uhr.

Fünf Tage lang können die Besucher die vielfältigen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich – insbesondere die kulinarischen – pflegen und vertiefen.

Die Produkte sind vielseitig und kommen direkt aus Frankreich.

Die Idee zu dem Markt hatte im Dezember 2014 Falk Nerger (Fraktion Liberale Allianz), Mitglied des Geraer Stadtrates.

Er stieß bei seinen vielen Reisen auf den Französischen Gourmetmarkt und stellte den Kontakt her.

Produzenten aus Frankreich bieten u.a. Käse, Wurst, Schinken, Schmalzfleisch, Brot, Gebäck, Nougat, Flammkuchen, Wein, Öle, Oliven, Konfitüre, Senf, Honig, Aufstriche und Seifen an.

Dienstag sowie Donnerstag bis Sonnabend

Die Seilschaft und Gundermann-Film

DIE SEILSCHAFT“ Gundermanns

Gundermanns Musik erwacht zu neuem Leben

– Das Konzert –

am Fr. 8.2. 2019 20.00 Uhr

im Comma in Gera

Musik und Lyrik von Gundermann hält nach wie vor in Atem. Der Durst, ihn zu hören, ist unerschöpflich, und die Menschen wollen es live. „Schuld“ am bemerkenswerten Gerhard-Gundermann-Revival??? hat nicht zuletzt die „Seilschaft“ – jene Band, mit der der legendäre, viel zu früh verstorbene Liedermacher und Rockpoet in den 90er Jahren ein kritisch-anspruchsvolles Publikum in Ost und West erreicht hat. „Schuld“ hat auch der junge Leipziger Liedermacher Christian Haase, seit Jahren mit authentischen Gundermann-Interpretationen unterwegs. Gemeinsam holen sie die Spiritualität zurück.

Die Seilschaft, 1992 im Proberaum gegründet, nahm mit Gundermann ab 1993 mehrere
Studioalben auf, die bis heute nichts an Kraft und Tiefe eingebüßt haben. Mit immer ausgereifteren Songs traf die Band den Nerv des Publikums, gerade auch live.

Nach Gundermanns unerwartetem Tod 1998 sind immer wieder neue, unveröffentlichte Aufnahmen auf CD und DVD erschienen, auf denen seine Songs von Leben und Tod, von Liebe, Heimat, Entfremdung und Sehnsucht nach Freiheit erzählen.
Gundermann war am Ende Seilschaft, und Seilschaft war Gundermann.

Eine musikalische Hommage an den einzigartigen Rock-Poeten Gerhard Gundermann, der übrigens zwischen 1992 und 1998 sechs Mal mit seiner Band im Comma zu Gast war.

Karten gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Aus aktuellem Anlass nutzt das Comma die Gelegenheit, einen Tag vor dem Konzert, also am 7.2. 2019 um 20.00 Uhr im Filmclub Comma „GUNDERMANN – Der Film“ zu zeigen.

Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler. Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera. In weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.

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Anbieter für Stände beim Tierpark- und Dahlienfest sowie beim Höhlerfest 2019 gesucht

Stadtverwaltung Gera sucht Anbieter beim Tierpark- und Dahlienfest 2019 und für das 29. Geraer Höhlerfest

Die Stadtverwaltung Gera als Veranstalter sucht Menschen, die mit ihren Ständen für Gastronomie und Kinderunterhaltung beim Tierpark- und Dahlienfest zur Verfügung stehen. Angebote können bis zum 12.03.2019 eingereicht werden. Eine entsprechende Veröffentlichung ist in den Öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Gera vom 06.02.2019 sowie im Internet unter www.veranstaltungen-in-gera.de einsehbar.

Vom 14.09. bis 15.09.2019 findet das traditionelle Tierpark- und Dahlienfest statt. In beiden Arealen werden tolle Programme für Jung und Alt geboten.

Ganz in Familie können die Besucher die unterschiedlichen Angebote genießen und durch das Gelände am Martinsgrund flanieren. Natürlich haben die Gäste auch wieder die Möglichkeit, die schönste Dahlie zu wählen und attraktive Preise zu gewinnen.

Auch für das Höhlerfest werden wieder Anbieter gesucht.

Wer sich mit Ständen für Gastronomie, Handel und Kinderunterhaltung einbringen will, kann sich ebenfalls bis zum 12.03. an den Fachdienst Kultur (Tel. 0365-619372 / E-Mail: kuehn.steffen@gera.de) wenden. Eine entsprechende Veröffentlichung ist in den Öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Gera vom 06.02.2019 sowie im Internet unter www.veranstaltungen-in-gera.de einsehbar.

Vom 03.10. bis 06.10.2019 findet das traditionelle Geraer Höhlerfest statt und verwandelt das Stadtzentrum in eine riesige Festmeile. Vier bunte Feiertage locken tausende Besucher nach Gera. Vom Puschkin- und Museumsplatz, über Markt, Sorge und Große Kirchstraße bis hin zum Zschochernplatz und dem Nicolaiberg erstreckt sich das Festgelände mit verschiedenen Bühnen und vielfältigem Programm für Jedermann.

„Begegnung Kunst“ – Kunstgespräch für Senioren diesmal im Museum für Angewandte Kunst

Das erste Kunstgespräch im neuen Jahr in der Veranstaltungsreihe „Begegnung Kunst“ findet am Dienstag, 15.01.2019, um 14 Uhr, im Museum für Angewandte Kunst statt. Vorgestellt wird die Fotografin Aenne Biermann. Die international bekannte Künstlerin gehörte in den 1920er zu den innovativsten Lichtbildnerinnen Deutschlands. Gezeigt werden Fotografien aus der Zeit von 1926 bis 1932. In diesen sechs Jahren hat sich Aenne Biermann von einer engagierten Familien- und Freizeitfotografin zu einer bemerkenswerten Fotokünstlerin jener Jahre entfaltet, deren Arbeiten sich maßgeblich an der Entwicklung einer modernen Bildsprache des Mediums Fotografie orientierte.

 

„Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen…!“

Der Gersche Nachtwächter ist unermüdlich auch im Neuen Jahr 2019 bei jedem Wetter unterwegs und man kann ihn in der Nacht hören. Wer also sein Lied zu Ende hören möchte, folgt ihm am späten Abend durch die Geraer Altstadt und lauscht seinen Anekdoten auf „gut Gersch“. Viele unheimliche Geschichten erzählen von unglaublichen Begebenheiten im alten ehrwürdigen Gera. Der Nachtwächter dreht seine nächste Runde durch die Geraer Altstadt am kommenden Freitag, den 04. Januar. Punkt 20 Uhr steht er mit seiner Laterne an der Straßenbahnhaltestelle Sorge/Markt und nimmt seine interessierten Gäste in Empfang. Bei dem anderthalbstündigen Rundgang erfahren Sie Geschichte in Geschichten zur Stadt, aber auch Lustiges und Unterhaltsames um Gersche Originale. Er führt Sie zu historischen Plätzen und weiß Spannendes und Schauriges über die Geraer Bewohner, deren Leben und die der Herrscher zu berichten. Wer also wissen will, wo es in Gera spukt, wer am Stadtbrand von 1780 Schuld ist, wie die Stadt unter dem Streit zweier sächsischer Brüder leiden musste, sollte ihn begleiten.

Auch Voranmeldung in der Gera-Information möglich. Die Tickets gibt es montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 15 Uhr, Reservierungen nehmen die Mitarbeiter gern unter der Rufnummer 8 38-11 11 entgegen.

Spuren im Wald“ – Neue Kabinettausstellung im Museum für Naturkunde Gera

Vom 2. Januar bis zum 17. März 2019 präsentiert das Museum für Naturkunde Gera die Kabinettausstellung „Spuren im Wald“. Zu sehen ist eine breite Auswahl auffälliger und unauffälliger Spuren verschiedenster Tierarten, die auch in den Waldgebieten in und um Gera mit etwas Geduld und Aufmerksamkeit zu entdecken sind. Oft verraten sich viele Tiere, die selbst eher selten zu sehen sind, nur durch ihre Spuren, weshalb die Ausstellung für spazierfreudige Kinder, Jugendliche und Familien die ideale Vorbereitung einer spannenden Waldexkursion ist. Unter anderen sind sogenannte Fraßspuren zu sehen, also Überbleibsel vom Fressen tierischer oder pflanzlicher Nahrung wie Nadelbaumzapfen, die je nachdem, ob ein Specht, ein Fichtenkreuzschnabel oder ein Eichhörnchen die Samen des Zapfens begehrte, ganz unterschiedlich aussehen. Auch Federrupfungen, also der herausgerissenen oder abgebissenen Federn eines erbeuteten Vogels, verraten sehr viel über den Jäger. Oft zu finden ist die meist unverwechselbar geformte Losung bzw. der Kot einheimischer Tierarten, der in einem breiten Spektrum in der Ausstellung zu sehen und zu vergleichen ist. Auch „Wohnbehausungen“ wie Insektennester und Bauten zur Aufzucht der Jungen von Vogelnesten bis hin zu den Kokons von Insekten und Spinnen können betrachtet werden. Abgerundet wird die Ausstellung durch einen Überblick von Fährten wichtiger einheimischer Tierarten.

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Klopfspuren eines Spechts im Stadtwald Gera

Foto: Frank Hrouda / Museum für Naturkunde Gera Stadtverwaltung Gera

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Neue Kabinettausstellung zeigt Quarzkristalle aus dem stillgelegten Steinbruch Dörtendorf in Zeulenroda-Tiebes – erstmals öffentlich präsentiert!

„Mineralientreff im Januar“ im Museum für Naturkunde Gera – auch für Kinder und Jugendliche

Am Samstag, dem 26. Januar 2019, findet im Museum für Naturkunde Gera von 10.00 bis 15.00 Uhr der „Mineralientreff im Januar“ mit Sammlertreffen, Ausstellungseröffnung und Zusammenkunft der Kinder- und Jugendgruppe der Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde statt.

Um 10.00 Uhr wird die neue Kabinettausstellung „Der Diabas-Steinbruch Dörtendorf – Erloschene Mineralfundstelle in Ostthüringen“ eröffnet. Zu sehen sind vor allem höchst interessante und formenreiche Quarzkristalle aus dem stillgelegten Steinbruch Dörtendorf in Zeulenroda-Tiebes – erstmals öffentlich präsentiert!

Von 10.00 bis 15.00 Uhr treffen sich die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde mit jeder Menge Mineralien im Gepäck und erwarten interessierte Gäste. Es können Mineralfunde untereinander getauscht, aber auch erworben werden. Vor allem wird Material von den vielfältigen Fundstellen in Thüringen und Sachsen als auch aus dem Ausland gezeigt. „Traditionell besteht darüber hinaus für die Besucher die Möglichkeit, Mineralien aus ihrem eigenen Besitz bezüglich des Fundortes, der Mineralzuordnung und des Wertes begutachten zu lassen. Über ungewöhnliche Fundstücke kann man so mit vielen kompetenten Sammlern diskutieren“, erklärt Frank Hrouda vom Museum für Naturkunde.

Um 11.00 Uhr versammeln sich die Mitglieder der Kinder- und Jugendgruppe des Vereins zum ersten AG-Treffen im neuen Jahr. Die jungen Mineralienfreunde und Geologiefans beschäftigen sich auch 2019 wieder einmal monatlich mit geologischen Themen.

Am 26. Januar lautet das Motto „Stabiles Regal, Mineralgewicht egal – Über die Aufbewahrung von Mineralien“. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen.

BU

Wunderschön und höchst empfindlich: Aragonit-Kristalle aus Kamsdorf bei Saalfeld, ein Klassiker unter den Ostthüringer Mineralien

Foto: Frank Hrouda / Museum für Naturkunde, Stadtverwaltung Gera

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Museum für Naturkunde Gera eröffnet Sonderausstellung „100 Jahre Ernst Haeckel – Meilensteine der Evolutionsforschung“

Schau ist vom 1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019 im Naturkundemuseum zu sehen

Die Sonderausstellung „100 Jahre Ernst Haeckel – Meilensteine der Evolutionsforschung“ präsentiert das Museum für Naturkunde Gera vom 1. Dezember 2018 bis zum 2. Juni 2019. Die Ausstellung begleitet die Besucher durch die Entwicklung der Evolutionstheorie der vergangenen 300 Jahre. In die Ausstellung führt gewissermaßen Carl von Linné durch die Entwicklung einer einheitlichen biologischen Nomenklatur in den Sachverhalt ein. Das Museum für Naturkunde zeigt diese wichtige Vereinheitlichung, welche verstärkt familiäre Beziehungen in die Namensgebung einbindet und dadurch ein nachvollziehbares Ordnungssystem darstellt. Dieses wird in der weiteren Forschungsgeschichte von anderen Wissenschaftlern genutzt, unter anderem von Charles R. Darwin. Er begann sich bereits in seiner Jugend für das Systematisieren von Lebewesen zu interessieren. Als begeisterter „Käfersammler“ nahm er auch die kleinen Unterschiede innerhalb einer Art war und kam zu der Frage, wozu es diese Vielfalt innerhalb einer Art geben muss? Nach einem eifrigen Forscherleben konnte er dies als 50-jähriger dann als Grundlage für die Artbildung beantworten.

Auch der thüringische Evolutionsforscher Ernst Haeckel (1834 – 1919) beeinflusste diesen Zweig der Biologie maßgeblich und gilt heute als einer ihrer führenden Vertreter. Biologische Begriffe wie Stamm und Ökologie gehen auf Grundlagen Haeckels zurück. Anlässlich seines 100. Todesjahres will das Museum für Naturkunde in Gera ihn in dieser Sonderausstellung ehren. Auch in den folgenden Jahrzehnten wurde auf diesen Erkenntnissen aufgebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts war Theodosius Dobzhansky an den genetischen Grundlagen der Artbildung interessiert. Die zu dieser Zeit neu entdeckten wissenschaftlichen Methoden erlaubten es ihm, erstmalig evolutionäre Verläufe nachvollziehen zu können. Nahezu gleichzeitig erarbeitete Willi Hennig, ein in Berlin tätiger Biologe, eine Methode, um Stammbäume berechnen zu können. Diese Grundlagen werden noch heute genutzt, um die Verwandtschaftsverhältnisse möglichst genau wiedergeben zu können.

Im Rahmen des Begleitprogramms werden fünf Fachvorträge von bekannten Wissenschaftlern angeboten:

Charles Darwin und unser evolutionäres Weltbild heute

Referent: Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Universität Kassel

  1. März 2019, 17 Uhr, Rathaussaal Gera

Die Lebensstrategien der Amphibien

Referent: Dr. Sandy Reinhard, Heidecksburg Rudolstadt / Naturhistorischen Museum

  1. April 2019, 17 Uhr, Rathaussaal Gera

Im Schneckentempo – Ein Streifzug durch Beispiele zur Evolutionssystematik von Land- und Süßwasserschnecken in Europa, dem Kaukasus und Südostasien

Referent: Dr. Marco Thomas Neiber, Universität Hamburg

  1. Mai 2019, 17 Uhr, Rathaussaal Gera

„nomen est omen“ – Licht und Schatten bei der Benennung von Fossilien

Referent: Prof. Dr. Ronny Rößler, Museum für Naturkunde Chemnitz / TU Bergakademie Freiberg

Neue Ausstellung im Kunstpavillon des Geraer Hofwiesenparks

Auszubildenden der Höheren Berufsfachschule TÜV Rheinlandstellen stellen ihr Projekt vor

Ein dekorativer Traum ist für die eiskalten Wintermonate im Ausstellungspavillon des Hofwiesenparks bis Mitte Februar 2019 mitten in Gera zu sehen. Seit mehreren Jahren gestalten die Auszubildenden der Höheren Berufsfachschule TÜV Rheinland in Gera Hauté Couture aus Papier. Die Wirkung des Werkstoffes wird in diesen Arbeiten auf die Spitze getrieben, von weich und fliesend bis filigran und kantig ist alles möglich. Eine Auswahl der Papierkleider wurde dekorativ mit Licht und den passenden Accessoires in Szene gesetzt. Sie soll die Passanten und Besucher des Parks verzaubern und auf eine winterliche Reise in die Welt der Märchen und Mode begleiten. Für die Projektleitung sind Christine Göschka und Birgit Kremer-Masuhr verantwortlich.

Fotos:

Berufsfachschule TÜV Rheinland (Kremer-Masuhr)

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Konzert mit RONNY WEILAND in GERA
Lieder vom Wolgastrand

Erinnerungen an Ivan Rebroff mit Ronny Weiland

Ein besonderes musikalisches Ereignis bietet das Programm: “Lieder vom Wolgastrand”.Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff.

Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer.
Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird!

In seinem Programm lässt er mit dem „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen! Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten!
Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das „Ave Maria“, „Wolgaschlepper“, aber auch „Katjuscha“ und „Anatevka“.

In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei „Immer wieder Sonntag“, „Musikantenstadl“, „Herbstfest der Volksmusik, „Musik für Sie“, „Die Krone der Volksmusik“ uvm. Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben.

Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert.
Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was „Anständiges“.

Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche.
Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!

Fotograf: Tristan Ladwein

wann: 06. FEBRUAR 2019 Zeit: 16.00 Uhr
wo: COMMA in GERA

Vorverkauf: www.eventim.de und an allen bekannten VVK Stel

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 Stadt Zeitz

Winter-Schwimmkurse Zeitz 2019:

Termine stehen fest – Anmeldung vom 17. bis 21 .12.201 8 möglich

Am 7. Januar 201 9 starten die neuen Schwimmkurse im Zeitzer Naether-Bad in der Freiligrathstraße 28a. Teilnehmen können Kinder, die zu Kursbeginn mindestens sechs Jahre alt sind. Der Schwimmkurs kann mit dem Seepferdchen-Abzeichen abgeschlossen
werden.

Die Schwimmkurse finden wie folgt statt:

 Kurs 3

Samstag und Sonntag von 12.00 – 13.00 Uhr

Kurs 2 Kurs 4

Montag und Mittwoch von 15.00 – 16.00 Uhr

18.02.- 20.02.2019 01.04. – 03.04.20199999 9
04.02 – 06.02.2019 25.03. – 27.03.20199
21.01 – 23.01.2019 11.03. + 13.03.2019
28.01.- 30.01.2019 18.03. + 20.03.2019
04.02 – 06.02.2019 25.03. + 27.03.2019
18.02.- 20.02.2019 01.04.- 03.04.2019

Anmeldung
Die Anmeldung ist vom 17. bis 21.12.2018 in der Schwimmhalle, täglich von 10.00 – 19.00 Uhr möglich.

Bezahltermine

Kurs 3: 21.02. und 22.02.2018 von 10.00 – 19.00 Uhr
Kurs 4: 21.02. und 22.02.2019 von 10.00 – 19.00 Uhr

Kosten

Erwachsene und Kinder: 70,00 Euro ermäßigt für Inhaber des Sozialpasses der Stadt Zeitz, der Verbandsgemeinde DroyßigerZeitzer Forst und der Elsteraue: 60,00 Euro

PM Theater im Capitol Zeitz Spielplan 2018-2019

Stadt Naumburg

KlangZeit Naumburg am 09.02.2019

Klavierkonzert „Von Wäldern voll Geister und Licht“ am 9. Februar 2019

KlangZeit Naumburg im Kunstwerk Turbinenhaus

Am 9. Februar ab 19.30 Uhr gestaltet die Pianistin Cordula Heiland das nächste Konzert der KlangZeit Naumburg. In ihrem Programm „Von Wäldern voll Geister und Licht“ präsentiert sie Werke für Klavier von Schumann, Debussy, Ravel, Janácek und Beethoven.

Inspiriert zu ihrem Programm wurde die Künstlerin von Naumburg und seiner Umgebung. „Da Naumburg eingerahmt zwischen wunderschönen Wäldern liegt“, so Cordula Heiland, „behandelt dieses Konzert den Wald mit seinen Geschichten. Dazu gehören natürlich Geister und Nixen, aber auch der Klang von fallenden Blättern oder das Licht, das sich bricht.“ So hört man in den Images II von Claude Debussy etwas von einem alten Eichenwald, von Mondlicht und Goldfischen, bei Leos Janácek wird der Nebel musikalisch umgesetzt, und bei Ravel erklingt der Gesang der verschmähten Wassernixe Ondine. Es folgen die Geistervariationen von Schumann, sein letztes Werk, das er 1854 kurz vor seiner Einlieferung in die Bonner Nervenheilanstalt schrieb. Das Konzert endet mit Sonate in E-Dur von Beethoven, in der er die Macht und Schönheit der Natur beschreibt.

Die in München geborene Pianistin Cordula Heiland studierte an den Musikhochschulen Heidelberg-Mannheim, Lübeck und Rostock und gewann durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen viele wichtige künstlerische Impulse. Cordula Heiland gibt regelmäßig Konzerte – als Solisten, mit Orchester und kammermusikalisch. Ihr Repertoire umfasst Werke aus der Zeit Johann Sebastian Bachs bis hin zur Klassischen Moderne. Konzertreisen und Auftritte auf internationalen Musikfestivals führten sie in viele europäische Länder und in die USA.

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt 12,- Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen 9,- Euro. Bei verbindlicher Voranmeldung werden ältere oder gehbehinderte Zuhörer kostenlos mit dem Taxi abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Dieser Dienst wird vom Naumburger Sanitätshaus rmcStolze ermöglicht. Der Kartenvorverkauf für das Konzert hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, Tel. 03445 – 273 125, und in der Tourist-Information Bad Kösen, Naumburger Str. 13b, Tel. 03445 – 273 124 sowie Restkarten an der Abendkasse.

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Fotoausstellung in der Naumburger Rathausgalerie

„Charaktere“ – Fotografien von Dirk „Graf“ Schönwälder

Neue Ausstellung in der Naumburger Rathausgalerie

Herzlich eingeladen wird zur nächsten Ausstellungseröffnung in der Naumburger Rathausgalerie am Freitag, den 18. Januar 2019 um 17.00 Uhr. Gezeigt wird in den Fluren der Stadtverwaltung die Fotoausstellung „Charaktere“ von Dirk „Graf“ Schönwälder. Menschen und ihre Gesichter sowie ihr Arrangement mit der Umgebung und sich selbst stehen bei seinen Arbeiten im Fokus.

Dirk Schönwälder erkrankte 2015 an Krebs. Mit dem Schock über die Diagnose kam auch der Wunsch, jeden Moment im Leben einzufangen und zu konservieren. So begann er sich mit der Technik des Fotografierens und der Bildgestaltung auseinanderzusetzen. In seiner ersten Ausstellung will er Menschen in ihrem individuellen Charakter zeigen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 29. März 2019 während der Öffnungszeiten des Naumburger Rathauses, jeweils montags, mittwochs und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr, dienstags von 9.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags 9.00 bis 16.00 Uhr. Ein barrierefreier Zugang wird über den Fahrstuhl im Bürgerbüro ermöglicht.

Beziehung ist die Basis für Erziehung

Buchautor und Facharzt für Psychosomatik spricht in Naumburg

Im Rahmen des „Literaturherbstes an Saale, Unstrut und Elster“ ist es gelungen, den renommierten Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie/Psychoanalyse sowie Buchautor, Dr. Hans-Joachim Maaz aus Halle, in den Burgenlandkreis einzuladen.

Am 15. November 2018 wird er um 17.00 Uhr im „Turbinenhaus“ Naumburg, Weißenfelser Str. 15 A, einen Vortrag für all jene halten, denen bewusst ist, welch gravierende Bedeutung die ersten Lebensjahre eines Menschen haben. Unter dem Titel „Beziehung ist die Basis für Erziehung – mütterliche und väterliche Beziehungsqualitäten in der frühkindlichen Prägung“ sind all jene eingeladen, die in diesem Kontext Orientierung und „Spielregeln“ für eine neue und bessere Beziehungskultur sowohl für die Heranwachsenden, als auch für das Hier und Heute suchen.

Bekannt geworden ist Dr. Hans-Joachim Maar durch seine umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten aber auch durch seine Bücher wie „Die narzisstische Gesellschaft“, „Das falsche Leben“, „Der Lilith-Komplex“ oder „Die Liebesfalle“.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 03445 732154 oder per E-Mail an kunze.johannes@blk.de.

Argentinischer Tango mit „Born“ im Kunstwerk Turbinenhaus

Sonntag, 12. Januar 2019, 19.30 Uhr „Fanny & Felix“startet die

Samstag, 9. Februar 2019, 19.30 UhrKammerkonzertreihe „Klangzeit Naumburg“ in die neue Saison. Auf der Bühne des Kunstwerks Turbinenhaus präsentieren um 19.30 Uhr Bettina Born am Akkordeon und Wolfram Born am Flügel ihr Programm „Mi tango querido – che Tango che“  – eine Liebeserklärung an den Tango. Dabei spannen sie den Bogen von der traditionellen Tangomusik Argentiniens bis hin zur Dramatik der Kompositionen von Astor Piazzolla. Zu hören sind Werke von Rodriguez, Pugliese, Vazquez, Ramirez, Villodo und Piazzolla sowie Eigenkompositionen.

Jeweils am zweiten Samstag in den Monaten November 2018 und Januar, Februar, März und April 2019 stehen weitere Klangzeit-Konzerte im Kunstwerk Turbinenhaus auf dem Programm.

Die Geschwister Mendelssohn Lesung und Klavier vierhändig

Cheryl Shepard und Bernhard Bettermann (Lesung)

(Bekannt aus der ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft“)

Christian Hornef und Konstanze Hollitzer (vierhändig am Klavier)

Die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn in Briefen und Klavierkompositionen

„Prost Neujahr!“- das andere Neujahrskonzert

mit dem Saxofonquartett  „Quartetto Nuovo“

Es spielen Rüdiger Trosits, Berndt Klinke, Michael Arnold und Frank Nowitzky

Werke von J. Strauss, A. Chatschaturjan, A. Piazzolla, W. A. Mozart,

  1. v. Beethoven, G. Puccini  u.a.

„Von Wäldern voll Geister und Licht“

Gundula Heiland – Klavier

Werke von Schumann (Waldszenen), Debussy, Beethoven und Liszt.

Samstag, 9. März 2019, 19.30 Uhr

„Mit den Steinmeistern  saaleabwärts –

Lieder von Meeren, Gipfeln und aus den Tiefen der Seele“

weltläufig und tanzbodenständig – Konzert mit anschließendem Bal Folk

Claudia Wahlbuhl – Violine, Gesang

Jan Werner – Gesang, Percussion, Akkordeon

Mario Zoll – Gitarre, Gesang

Jan Geißler – Klarinette

Thomas Wahlbuhl – Akkordeon, Gesang

Holger Vandrich – Kontrabass, Gesang

Volkstänze aus aller Welt begleitet von einem Tanzmeister-Paar

Samstag, 13. April 2019, 19.30 Uhr

„Licht und Schatten“ Würzburger Klaviertrio

Werke von Mozart

Der Eintrittspreis für die Konzerte beträgt 12,00 Euro. Ermäßigungsberechtigte zahlen 9,00 Euro. Bei verbindlicher Voranmeldung werden ältere oder gehbehinderte Zuhörer kostenlos mit dem Taxi abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Dieser Dienst wird vom Naumburger Sanitätshaus rmcStolze ermöglicht. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, Tel. 03445-273 125, sowie an der Abendkasse.

                                   

 

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